--- name: az-datenanalyse description: Datenanalyse mit dem AZ-Python-Datenstack (pandas/NumPy/openpyxl) — greift bei jeder Aufgabe, Excel- oder CSV-Dateien auszuwerten, umzuformen, zusammenzufassen oder Kennzahlen zu berechnen und das Ergebnis als Datei zurückzugeben. Bringt dem Agenten den zentralen Datenstack-Interpreter, den korrekten Ausführungsweg und die Sackgassen-Vermeidung bei (python aus dem PATH hat KEINE Datenpakete; pip/uv-Paketbefehle sind gesperrt). --- # Datenanalyse mit dem AZ-Datenstack Du arbeitest auf einer AZ-Agenten-Workstation. Für Datenanalyse steht dir ein zentral ausgerollter Python-Datenstack bereit — aber nur über den Weg unten. Die üblichen Verfahren (einfach `python` aufrufen, fehlende Pakete per pip nachinstallieren) funktionieren hier bewusst nicht. ## Der zentrale Datenstack - **Interpreter (IMMER diesen verwenden):** `C:\ProgramData\az-fleet\datastack-venv\Scripts\python.exe` - **Enthaltene Pakete:** pandas, NumPy, openpyxl (Excel lesen/schreiben — `.xlsx`, nicht `.xls`). - Der Datenstack wird zentral vom Fleet gepflegt und versioniert. Es gibt keine anderen Datenpakete — plane deine Lösung mit genau diesen. ## So führst du eine Analyse aus 1. Skript mit dem Edit-Tool **im Arbeitsordner des Nutzers** schreiben (z. B. `analyse.py`). 2. Ausführen per Bash — PowerShell-Form mit absolutem Interpreter-Pfad: ```powershell & 'C:\ProgramData\az-fleet\datastack-venv\Scripts\python.exe' .\analyse.py ``` 3. Ergebnis prüfen und dem Nutzer als Datei zurückgeben (z. B. Ergebnis- Excel in den Arbeitsordner schreiben und den Pfad nennen). **Wichtig:** Dieser Aufruf löst EINEN Bestätigungsdialog beim Nutzer aus. Das ist beabsichtigt (Sicherheitskontrolle der AZ-Fleet-Konfiguration) und kein Fehler. Fahre normal fort. ## Sackgassen vermeiden - **`python` / `py` aus dem PATH sind das System-Python — OHNE pandas.** `import pandas` scheitert dort. Nutze niemals das System-Python für Datenanalyse. - **Paketbefehle sind gesperrt und werden still blockiert.** Versuche NIEMALS: `pip install …`, `python -m pip …`, `uv pip install …`, `uv add`, `bun install` oder ähnliches. Das ist zentrale Fleet-Kontrolle — kein Workaround, kein `--user`, kein `ensurepip`. - **Fehlt ein Paket** (z. B. matplotlib): Löse die Aufgabe mit den vorhandenen Mitteln (pandas kann rechnen, filtern, aggregieren; openpyxl schreibt Excel inklusive einfacher Formatierung) oder sage dem Nutzer klar, dass die IT das Paket zentral nachliefern muss (Fleet-Antrag). Suche nicht nach Installationswegen. ## Typisches Muster (Excel rein → Kennzahlen → Excel raus) ```python import pandas as pd quelle = r"C:\Pfad\Zum\Arbeitsordner\eingabe.xlsx" ziel = r"C:\Pfad\Zum\Arbeitsordner\ergebnis.xlsx" df = pd.read_excel(quelle, sheet_name=0) ergebnis = df.groupby("Kategorie")["Betrag"].agg(["sum", "mean", "count"]) with pd.ExcelWriter(ziel, engine="openpyxl") as writer: ergebnis.to_excel(writer, sheet_name="Kennzahlen") df.to_excel(writer, sheet_name="Rohdaten", index=False) print(ergebnis) print("Geschrieben:", ziel) ``` Pfade immer vom Nutzer erfragen oder aus dem Arbeitsordner ableiten — nie raten. ## Datenschutz-Kurzregel In Skripten, Prompts und Ergebnissen gelten die Regeln der AZ-Datenleitlinie: keine personenbezogenen Daten (Namen, Adressen, Telefonnummern, E-Mail von Menschen) — Menschen anonymisieren oder weglassen; keine Zugangsdaten; keine besonders schützenswerten Kunden- und Rüstungsdaten. Im Zweifel: nachfragen statt raten.